Einen besonders krassen Fall von Gentrifizierung sowie Schikane ihres Vermieters erleben derzeit die Mieter des Wohnhauses Kollwitzstraße 2 in Prenzlauer Berg. Genauer gesagt, die verbliebenen Mieter, denn in dem efeuberankten Eckhaus am Senefelderplatz sind von den 16 Wohnungen nur noch 8 bewohnt. „Es herrschen Unsicherheit, Bedrohung und Existenzangst“, sagt Thomas Wolf, ein 47-jähriger Kunsterzieher mit drei Kindern. Die Mieter fürchten, aus ihren Wohnungen vertrieben zu werden. Sie haben Abmahnungen erhalten, der Vermieter droht mit außerordentlichen Kündigungen, weil manche Bewohner Kinderzeichnungen und Zettel an ihre Türen geklebt haben, auf denen etwa steht: „Hier wohnen nette Menschen!“ Und weil Fahrräder Fluchtwegen versperrt hätten.

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