Berlin - Die Eltern von zwei türkisch- und einem arabischstämmigen Schüler haben gegen die Senatsbildungsverwaltung geklagt. Ihr Vorwurf: Der hohe Migrantenanteil in der Klasse 7.5 des Leondardo-da-Vinci-Gymnasiums in Buckow habe dazu geführt, dass die drei Schüler im vergangenen Schuljahr dort das Probejahr nicht bestanden haben. Die ungewöhnliche Klage wird am kommenden Donnerstag vor dem Berliner Verwaltungsgericht behandelt.

Die Eltern stören sich daran, dass ihre Kinder in eine Klasse mit einem besonders hohen Anteil türkischstämmiger Kinder kamen, die zudem zumeist von einer Nord-Neuköllner Grundschule mit schwieriger Schülerschaft kamen. „Aus unserer Sicht führte die Klasseneinteilung zu einer ethnischen Diskriminierung für die Kläger“, sagte Rechtsanwalt Carsten Ilius, der die drei Schüler vertritt.

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