Atterwasch - Am Mittwochmorgen geht Mathias Berndt zur Kirche. Der Pfarrer schließt das Gotteshaus in dem Lausitzdörfchen Atterwasch auf und zündet drei Kerzen an. Seit fünf Jahren macht er das – Tag für Tag. Die Kerzen stehen für Atterwasch und die Nachbargemeinden Kerkow und Grabkow. Orte, die ein Schicksal vereint – sie sollen der Braunkohle zum Opfer fallen. Zehn Kilometer vor Atterwasch steht der Tagebau Jänschwalde. Irgendwann soll er in Richtung Norden weitergeführt werden, die drei Dörfer sind ihm dabei im Weg.

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