Potsdam - Axel Hilpert wirkt an diesem Montag sehr gelassen. Er lächelt, als wieder einmal der Prozess gegen ihn, den einst schillerndsten Unternehmer Brandenburgs, am Landgericht Frankfurt (Oder) beginnt. Die erste Neuauflage des Betrugsverfahrens gegen den 69-Jährigen im April war an einem Wirtschaftsgutachter gescheitert, der offene Fragen nicht binnen einer Drei-Wochen-Frist hatte klären können.

Es geht – mal wieder – um Hilperts Lebenstraum: eine Luxushotelanlage im amerikanischen Südstaatenstil am Schwielowsee. Sechs Jahre dauert mittlerweile die juristische Aufarbeitung des mit dem Projekt verbundenen Fördermittelbetrugs. Zu lange, befanden die obersten Richter des Bundesgerichtshofs (BGH). Das müsse sich strafmildernd auswirken, gaben sie den Kollegen in Frankfurt (Oder) mit auf den Weg. Und Hilperts Ziel ist es, ohne eine Haftstrafe davonzukommen.

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