Die Angeklagten: Babett R. (erste links) und Klaus V. (rechts)
Die Angeklagten: Babett R. (erste links) und Klaus V. (rechts)
Foto: Olaf Wagner

Berlin - Am 29. Juli 2013 geht bei der Berliner Polizei eine Anzeige ein. Sie ist an die Staatsanwaltschaft gerichtet. Der anonyme Verfasser schreibt, er sei „Mitarbeiter der Geburtsklinik“ eines Berliner Krankenhauses. Er könne die in seiner Klinik praktizierten Spätabtreibungen nicht mehr hinnehmen. Es seien lebensfähige Kinder, die getötet würden, heißt es in der Anzeige. Die Ausnahme sei zum Regelfall geworden. Dies lasse ihm keine Ruhe, er wolle nicht mehr stiller Mitwisser sein. Der Verfasser rechtfertigt seine Anonymität damit, dass er Angst um seinen Arbeitsplatz habe.

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