Der erschütternde Fall der vor die U-Bahn gestoßenen Amanda wird viele Berliner noch längere Zeit beschäftigen. Davon ist der Psychiater Werner Platz überzeugt. „Wir stehen ja alle mal auf dem Bahnsteig der U-Bahn.“ Spätestens dort würden sich die Menschen dann mitunter an den Fall erinnern.

„Es verstört die Menschen, dass eine völlig unbeteiligte Person plötzlich und willkürlich getötet wird.“ So greife die Angst um sich, dass es jeden treffen könne. „Wenn jemand umgebracht wird, sind das sonst meist Beziehungstaten“, sagt Platz, der als psychiatrischer Gutachter beim Landgericht Moabit arbeitet.

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