Putz-Roboter: Bahn testet neue Reinigungsmaschinen in Berlin

Die Böden in großen Bahnhöfen sollen nicht mehr von Menschen geputzt werden, die dafür mit Reinigungsmaschinen manövrieren. Die Bahn-Tochter DB Services will diese Arbeit von Robotern erledigen lassen. Am Dienstag wurden vier Maschinen im Hauptbahnhof getestet. Einer der vier Roboter – zwei aus Deutschland, je einer aus den USA und der Schweiz – wird im Februar ausgewählt, geht dann in eine zweijährige Testphase, ehe es richtig losgeht.

Die Maschinen, deren elektronischer Speicher den Putzbereich kennt, und die sich an Wänden und Säulen orientieren, funktionieren alle gleich: Sie verspritzen Wasser mit Reinigungsmittel, schrubben mit rotierenden Bürsten und saugen das Wasser wieder auf. Sie kosten pro Stück rund 30.000 Euro.

1000 Quadratmeter in der Stunde

Der schweizer Cleanfix zum Beispiel schafft 1000 Quadratmeter in der Stunde, Strom und Wasser reichen für bis zu vier Stunden. Mit Laser, Radar oder Ultraschall checken die Roboter ihre Umgebung, fahren um Menschen oder Koffer herum.

Die gut 5000 Reinigungskräfte von DB Services sollen durch die Maschinen nicht ihre Arbeit verlieren. Sie sollen die freiwerdende Zeit mit dem Putzen zum Beispiel von Handläufen oder Rolltreppen verbringen, wo kein Roboter hinkommt.