Berlin„Kommt bitte nicht am Freitag! Kommt bitte nicht am Samstag! Und auch nicht am (verkaufsoffenen, Anm. d. Red.) Sonntag!“ Erst kürzlich hat Josef Anders, der Inhaber des Brettspielgeschäfts in der Eberswalder Straße, diesen bizarren Aufruf auf der Facebook-Seite seines Ladens veröffentlicht. Während sich viele Einzelhändler – gerade dieser Tage – nach mehr Kundschaft sehnen, versucht Josef Anders seine Kunden abzuwehren. So groß ist der Andrang auf das Geschäft in Prenzlauer Berg geworden. Noch. 

„An Freitagen und Samstagen“, so erzählt es der Ladeninhaber, der vor sechs Jahren sein Geschäft eröffnet hat, „warten manche Leute bis zu einer halben Stunde vor dem Laden“. Die langen Schlangen führt Anders „natürlich“ auf Corona zurück, schließlich würden die Menschen nach sinnvollen Tätigkeiten suchen, die man zu Hause machen kann. Ebenso spiele die coronabedingte Begrenzung der Ladenbesucher eine Rolle: „Wir können nur maximal zehn Leute in den Laden lassen.“ Doch spüre er auch, dass die Nachfrage nach Brett-, Karten- und Würfelspielen schon seit Jahren zunehme.

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