Berlin - Die Organisatoren der für das Wochenende geplanten, aber verbotenen „Querdenker“-Kundgebungen wollen vor Gericht ziehen. Die Berliner Polizei hatte unter anderem eine für Sonntag angemeldete Kundgebung auf der Straße des 17. Juni untersagt. Die Stuttgarter Initiative „Querdenken 711“ hatte 22.500 Teilnehmer angemeldet. Auch elf weitere Kundgebungen wurden am Donnerstag durch die Polizei verboten. Im Gespräch mit der Berliner Zeitung kündigte „Querdenken“-Organisator Michael Ballweg gerichtliche Schritte dagegen an.

Ballweg verwies auf das Hygienekonzept der Veranstalter. „Wir haben 125.000 Euro in technisches Equipment investiert und werden die gesamte Straße des 17. Juni mit Audio- und Videotechnik ausstatten, damit die Teilnehmer die vorgeschriebenen Abstände einhalten können.“ Alle 90 Meter stünden Lautsprechertürme, 28 an der Zahl. Zudem werde die Straße in Quadranten aufgeteilt. Für diese seien Ordner zuständig, die auf Abstände achten würden.

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