Jede Stunde fährt ein Zug vom Ostkreuz nach Templin. Wir sind ein bisschen faul, wir nehmen trotzdem das Auto. Die Fahrräder bleiben aber im Keller! Man muss sie nicht unbedingt mitnehmen. Wir sind, wie gesagt, ein bisschen faul. Unser Gepäck ist leicht. Was für eine Übernachtung gebraucht wird, passt in eine sehr kleine Tasche. Nur die Fotoausrüstung ist mir jetzt schon zu schwer.

Um neun fahren wir in Berlin los. Über Land, durch verträumte Dörfer, vorbei an Pferden und Kühen. Die Wolken reichen bis auf die Felder. Durch ein Zehlendorf, das nicht in Berlin liegt, sondern Teil von Oranienburg ist. Über den Finowkanal. Weites Feld zur rechten, Koppeln zur linken Seite. Die Wolkendecke reißt auf. Das Getreide steht blassgrün auf dünnem Halm. Schorfheide. Die Sonne kommt durch. Eine Apfelbaumallee später ist der Sendemast von Templin zu sehen.

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