Seit fast drei Wochen und noch bis zum 24. Juni halten sich gläubige Muslime an den Ramadan. Jeden Tag wird gefastet, jeden Abend nach Sonnenuntergang wird in muslimischen Familien groß aufgetischt - bei Iftar, dem Fastenbrechen. Die beiden Schwestern Leila und Memona Boutaam haben gemeinsam mit dem Yaam in Friedrichshain Berlins erstes Ramadan Food Festival auf die Beine gestellt. Am Freitagabend am 21.32 Uhr wird geschlemmt. 

Nur wenige Nicht-Muslime in Deutschland wissen, was man beim Iftar traditionell isst. Denn das tägliche muslimische Festmahl sieht in Syrien anders aus als in Gambia, in Palästina anders als in Indien. Beim Ramadan Food Festival können sich Gäste durch die ganz verschiedenen Gerichte probieren.

Eins ist aber überall Tradition: Los geht es bei Sonnenuntergang mit drei Datteln und einem Glas Wasser oder Milch. Und dann wird geschlemmt. 

Musik gibt es auch: Vor dem Fastenbrechen spielt ein Musiker auf dem Balofon. Später legt DJ Ipek türkischen Fank, Balkanfolk und Deep House auf. 

Beginn ist am Freitag um 20 Uhr im Yaam, An der Schillingbrücke 3. Der Foodcourt öffnet um 21.32 Uhr. (BLZ)