Diese Geschichte beginnt an einem Tag im Jahr 1891, das genaue Datum ist nicht bekannt. An Bord eines Schiffes, das in den Hamburger Hafen einläuft, ist ein junger Mann aus Kamerun, das damals eine deutsche Kolonie ist.

Mandenga Diek soll in Deutschland Medizin studieren. Er lernt dann lieber Kaufmann, erwirbt die deutsche Staatsbürgerschaft, lebt erst in Hamburg, später in Danzig, wo er eine Ostpreußin heiratet und zwei Töchter bekommt. Es gibt ein Foto der Familie von Anfang der 1920er-Jahre, es zeigt sie im Sonntagsstaat an der häuslichen Kaffeetafel, Mandenga Diek, seine Frau, die Töchter. Es ist ein Bild aus guten Zeiten in Deutschland, bevor die Nationalsozialisten an die Macht kamen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.