Im Stoff- und Gerätelager, wo einst die Uniformen für Reichsbahner geschneidert wurden, sind laute Gitarren-Klänge zu hören. Junge Musiker einer Band proben gerade. Auf dem Flur flitzen aufgeregte Grundschüler zum Training in ihren Kinderzirkus Zack. Vor dem Haus an der Revaler Straße in Friedrichshain, dessen rote Klinkerfassade mit Graffiti übersät ist, steht Kristine Schütt und raucht. Die 54-Jährige mit dem halblangen blonden Haar sieht müde aus. Die vergangenen Wochen waren anstrengend – für sie und ihre Mitstreiter vom Verein RAW Tempel, der in dem alten Gebäude sein Büro hat.

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