Berlin - „Für Juden ist das absolut identitätsstiftend“, sagt er. Es stehe außer Frage, dass die Brit Mila, so das jüdische Wort für das feierliche Beschneidungsritual, dazugehört. „Sie ist ein Muss.“

Die Brit Mila ist der Initiatonsritus zum Eintritt in die jüdische Gemeinschaft, sie ist das in der Thora ausdrücklich vorgeschriebene Zeichen für den Bund des Volkes Israel mit Gott. Und sie ist streng geregelt: Denn die Beschneidung muss am achten Tag nach der Geburt stattfinden. Es sei denn, sagt Marcus, es sprechen medizinische Gründe, etwa eine Entzündung oder auch eine Blutkrankheit, dagegen.

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