Große Kriminalfälle sind nie bloß die Taten fremder Menschen. Sie werden groß, weil sie tausend unsichtbare Fäden ziehen. Zu unseren Ängsten, zu unseren Fantasien und manchmal auch zu unseren Abgründen. Es sind sehr feine Verbindungen, deshalb gehen sie unter die Haut. Subkutan wie nach einer Injektion wirkt etwas in uns drinnen, wir spüren ihm nach, wir versuchen, es zu benennen und wissen doch im gleichen Augenblick, dass wir es nicht richtig verstehen. Einer hat etwas Schlimmes getan, jemand ist Opfer geworden, etwas Verhängnisvolles legte sich über eine Stunde – und seltsamerweise sind wir mittendrin, irgendwie.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.