Berlin - Vielleicht ist es am ehesten die Erwartbarkeit der Zahlen, die alarmiert. Es gibt einen Anstieg rassistisch motivierter Vorfälle überall dort, wo Flüchtlingsunterkünfte eingerichtet wurden. Zum Beispiel in Köpenick: Insgesamt wurden 231 Beleidigungen, Beschimpfungen und Bedrohungen gezählt, vor allem in Adlershof und im Allende-Viertel. Dazu gab es einen Anstieg antisemitischer Vorfälle überall dort in der Innenstadt, wo im Sommer oft gegen den Krieg in Gaza demonstriert wurde. Und umgekehrt: Wo ein Neonazitreffpunkt geschlossen hat wie in der Lichtenberger Lückstraße, finden sich weniger rechte Schmierereien als in Buch oder Rudow, wo sie noch immer ein Zuhause haben.

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