Berlin -  Eigentlich war das Ende der sechs Berliner Impfzentren zum 30. September bereits beschlossen. Doch nun hat der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) die laufenden Arbeiten an den Abbauplänen gestoppt. In Absprache mit der Gesundheitsverwaltung will er die Impfzentren länger offen halten als geplant - obwohl im Spätsommer der Großteil der Berliner mindestens einmal gegen Corona geimpft sein könnte, weitere Impfungen die Haus- und Betriebsärzte übernehmen sollen. Müllers Plan könnte für Berlin teuer werden. Der Betrieb der Impfzentren kostet derzeit monatlich 29 Millionen Euro.

Auch ihr Aufbau war teuer. Für fast 200 Millionen Euro wurden die Berliner Impfzentren errichtet. Die dortige Logistik ermöglicht, dass täglich bis zu 20.000 Menschen geimpft werden können - wenn genug Impfstoff da ist. Dazu kommt Spezial-Technik, die es erlaubt, dass bestimmte Vakzine bei extremer Kühlung gelagert werden. Müller macht deutlich klar, dass er sich davon nicht im Hauruck-Verfahren trennen wolle. 

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