Damals noch in einem Team: Im Februar 2016 führte Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (l.) den Regierenden Bürgermeister Michael Müller über die Baustelle des Upper-West und zeigte ihm seinen Bezirk.
Foto: Imago/Stefan Zeitz

Berlin-Charlottenburg - Es ist noch ein Jahr bis zu den Wahlen in die Bezirksparlamente, ins Abgeordnetenhaus und in den Bundestag, doch zumindest in der SPD dreht sich das Personalkarussell bereits in rasender Fahrt – mit zum Teil überraschenden Mitfahrern. Und wieder steht der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf im Mittelpunkt. Reinhard Naumann, langjähriger Bürgermeister im City-West-Bezirk, will nächstes Jahr nicht noch einmal kandidieren. Stattdessen will er sich ins Abgeordnetenhaus wählen lassen. Er wolle seine „kommunalpolitische Erfahrung künftig in die Landespolitik einbringen“, erklärte der Politiker.

Naumann macht seit mehr als drei Jahrzehnten Bezirkspolitik, seit 2011 ist er Bürgermeister, am Montag vergangener Woche ist er 60 Jahre alt geworden. Im Gespräch mit der Berliner Zeitung erzählt Naumann, dass er „aber schon vorher zusammen mit meinem Mann“ überlegt habe, wie es weitergeht. Weitermachen? Aufhören? Etwas Neues machen? Das Ergebnis sei, frei nach Lotti Huber: „Die Zitrone Naumann hat noch jede Menge Saft.“ Diesen Saft, diese Energie, aber auch seine langjährige politische Erfahrung wolle er künftig im Landesparlament einbringen. Die Suche nach einem passenden Wahlkreis laufe.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.