Berlin - Ein Mann ist am Montagabend in Reinickendorf von einem Geschoss getroffen worden, mit dem zuvor bereits ein Wildschwein erlegt worden war.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, befand sich der 60-Jährige gegen 21.30 Uhr an seiner Garage in der Heiligenseestraße, als er einen Schuss hörte. Unmittelbar darauf verspürte er einen Schmerz am linken Arm und fand zu seinen Füßen eine Gewehrkugel.

Ärzte stellten später fest, dass er einen Streifschuss erlitten hatte. Der Mann konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Totes Wildschwein lag in der Nähe

Die Polizei entdeckte bei der Untersuchung der Umgebung auf einem etwa 300 Meter entfernten Hochstand einen Jäger, der angab, gegen 21.30 Uhr auf ein Wildschwein geschossen zu haben. Das tote Tier lag in der Nähe.

Gewehr, Munition, Jagdschein und Waffenbesitzkarte des Schützen wurden beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BLZ)