Diese Meldung ist wirklich beeindruckend: Eine Schülerin des Arndt-Gymnasiums in Dahlem hat bei ihrem Abitur mit 900 Punkten das bestmögliche Ergebnis erreicht – das schaffte seit Einführung des Zentralabiturs noch niemand in Berlin. Insgesamt erreichten nach Angaben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft in diesem Jahr 14 185 Berliner Schülerinnen und Schüler die Allgemeine Hochschulreife, das sind 645 mehr als im Vorjahr.

Der Abiturdurchschnitt liegt auch in diesem Jahr wieder bei 2,4. Und wieder haben noch mehr Schülerinnen und Schüler die Bestnoten 1,0 oder 1,1 erreicht – insgesamt 430 Abiturienten. „Anstrengung lohnt sich“, lobte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Auffällig ist, dass sich der Abi-Notenschnitt in sechs Bezirken leicht verbessert hat, aber in drei Bezirken verschlechtert.

Traumnoten in Mitte

Der Anteil der Abiturienten nichtdeutscher Herkunft hat sich leicht auf 18,9 Prozent erhöht. Wenn man bedenkt, dass gut 40 Prozent eines Jahrgangs Abitur machen, ist er immer noch gering. Vor ein paar Jahren hat die Bildungsverwaltung stets den Anteil der Abiturienten türkischer Herkunft mitgeteilt. Dies unterblieb nun aus unbekannten Gründen.

Immerhin 3,3 Prozent der Abiturienten, die zur Prüfung antraten, fielen durch. Das ist ein höherer Wert als zuletzt. Auffällig sind auf der anderen Seite die Traumnoten an der privaten Berlin Cosmopolitan School in Mitte, wo ein Abi-Schnitt von 1,4 erzielt wurde.

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