Berlin - Es war ein Urteil, mit dem wohl jeder im Saal gerechnet hat. Selbst der Verteidiger des 84-jährigen Angeklagten. „Die Tat war ein heimtückisch begangener Mord“, sagte Gregor Herb, der Vorsitzende Richter der 30. Großen Strafkammer des Berliner Landgerichts, am Freitag in seiner Urteilsbegründung. Doch das verhängte Strafmaß für den angeklagten Peter G. ist nicht lebenslange Haft, wie es das Gesetz bei Mord vorsieht. Der Rentner, der seine 93-jährige Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Neukölln getötet hat, muss für sieben Jahre ins Gefängnis. Mit der Entscheidung folgte die Kammer dem Antrag der Staatsanwältin.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.