Es ist der Nachmittag des zweiten Tages auf der re:publica, als Luisa Neubauer noch einmal erklären soll, warum sie Proteste gegen den Klimawandel organisiert. So steht es zumindest im Programm der größten Internetkonferenz Europas. Aber Neubauer hat sich etwas anderes vorgenommen, sie will vor allem darüber sprechen, wie sie und all die anderen Schüler und Studenten die Fridays for Future organisieren; wie sie es also schaffen, jede Woche Zehntausende junge Menschen dazu zu bringen, die Schule zu schwänzen, die Vorlesungen ausfallen zu lassen und auf die Straße zu gehen; wie sie das hinbekommen, seit zwanzig Wochen; wie sie 400 Ortsgruppen koordinieren, basisdemokratisch entscheiden, was ihre Forderungen sind, in WhatsApp-Gruppen, auf Twitter, Instagram und in Telefonkonferenzen ihre nächsten Aktionen planen.

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