Berlin - Der Andrang ist groß, die Preise sind niedrig, der Laden einmalig: Am Freitag hat Berlins erster Supermarkt eröffnet, in dem die Kunden Lebensmittel kaufen können, die andere Ladenbesitzer und Discounter wegwerfen würden. Die Esswaren sind nicht mehr erste Wahl und nicht mehr ganz makellos und knackig.

Das Brot lag am Tag zuvor noch frisch beim Bäcker nebenan, am Abend blieb es übrig. Obst und Gemüse haben ein paar Druckstellen und andere Schönheitsfehler. Möhren sind krumm, Limetten und Äpfel nicht so rund und glatt. Bei den Getränken, Snacks und Süßigkeiten wird das Mindesthaltbarkeitsdatum bald ablaufen, oder der angegebene Termin ist schon vergangen. „Aber immer noch ist alles genießbar, was wir verkaufen“, sagt Raphael Fellmer. 70 verschiedene Artikel stehen in den Regalen, 140.000 Produkte lagern in einer Halle in Tempelhof.

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