„Kind reanimieren“ lautete der Notruf, der am Vormittag bei der Feuerwehr einging. Leonard war in der Kita in der Melanchthonstraße in Moabit zusammengebrochen. Eine Erzieherin hatte mit den Wiederbelebungsmaßnahmen des 18 Monate alten Jungen bereits begonnen. Die Retter der Feuerwehr rasten los. Sie parkten dort, wo Platz war - in der zweiten Reihe. Für Maurizio W. war das an jenem 17. November 2017 ein Unding. Er tobte, weil der Rettungswagen sein Fahrzeug zugeparkt hatte. Er forderte die Retter auf, ihre „Scheißkarre“ wegzufahren. „Mir egal, wer reanimiert wird“, habe der Angeklagte gesagt. Er müsse zur Arbeit. Dann demolierte er den Spiegel des Rettungswagens.

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