So ein Schlossrohbau kann erstaunlich klein sein. Er passt in einen Laptop oder sogar in ein Mobiltelefon, wenn Manfred Rettig ihn mal wieder schnell in die Tasche stecken will. In Form von Tabellen und Kostenplänen, Kalkulationen und Simulationen, denn natürlich steht Rettig, Chef der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum, nicht in Latzhosen an langen staubigen Arbeitstischen herum, auf denen Architekturskizzen und unerledigte Aufgaben ausgebreitet werden. Auch wenn man sich das gern so ausmalt, denn der Bund als Bauherr, das ist eben doch ziemlich abstrakt. Und dass ein Gebäude mit der Grundfläche von drei Fußballfeldern sich einfach so zu Zahlenkolonnen im Kopf eines einzelnen Herrn sortieren lässt, ist noch viel abstrakter.

Dieser Inhalt ist nicht mehr verfügbar.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.