Die linke Szene radikalisiert sich immer weiter. Nach den Ausschreitungen im Zusammenhang mit der Rigaer Straße befürchtet der Berliner Verfassungsschutz eine weitere Eskalation der Gewalt und ein weiteres Sinken der Hemmschwelle gegenüber Leib und Leben. Auch der Schritt zur gezielten Tötung des politischen Gegners sei „nicht mehr völlig undenkbar“, heißt es in einer internen Analyse.

Demzufolge hatten die Auseinandersetzungen um das linke Szeneobjekt Rigaer Straße 94 einen starken Solidarisierungseffekt. „Graffiti wie ,Mordet Cops!’ veranschaulichen, wie aufgeheizt die Stimmung ist“, heißt es in der Verfassungsschutz-Analyse. Polizisten würden entmenschlicht, indem sie als Schweine bezeichnet werden. Eine Behördensprecherin wollte das interne Papier nicht kommentieren.

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