Seit Monaten diskutiert Berlin über die Rigaer Straße. Darüber, ob die Polizei zu Recht im Januar mit 500 Beamten das Haus stürmte. Ob die Menschen, die dort leben, nun Linke, Autonome, Extremisten, Hausbesetzer oder die "Krawallmacher" hinter der „linken Gewaltorgie“ in Friedrichshain sind, wie Innensenator Frank Henkel (CDU) die "Kiez-Demo gegen Verdrängung" vom Sonnabend bezeichnete.

Ist die Rigaer 94 ein "Rückzugsraum für Gewalttäter", so Henkel, oder doch eher ein Wohnprojekt, eine Kommune oder ein besetztes Haus? Die Bewohnerstruktur ist unübersichtlich, die Liste der Bezeichnungen für das Haus lang. Alles begann mit einer Hausbesetzung im Jahr 1990, soviel steht fest. Doch was heißt das für die aktuelle Situation? Gibt es in Berlin überhaupt noch besetzte Häuser, wie sie in den Achtziger- und Neunzigerjahren für Aufsehen sorgten?

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