Eigentlich sollte es wohl ein Plan zur Befriedung sein – doch stattdessen stiftet er zunächst einmal Unfrieden im beginnenden Wahlkampf. Am Sonntag waren Überlegungen der SPD-Spitze bekanntgeworden, dass die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo das Haus in der Rigaer Straße 94 kaufen soll. So soll das linke Wohnprojekt eine Perspektive bekommen, im Gegenzug hofft man offenbar auf Ruhe im Friedrichshainer Nordkiez. Regelmäßig brennen dort Autos, werden Polizisten attackiert und andere Wohnhäuser beschmiert oder gar beschossen, die Taten werden dem Umfeld der Rigaer 94 zugerechnet, die von Räumung bedroht ist. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller erklärte: „Man sollte jede Möglichkeit der Deeskalation in Erwägung ziehen und auch ernsthaft prüfen, falls sie geeignet ist.“

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