Den Job des Regierungssprechers gibt es schon, manchmal braucht man aber viel dringender eine Art Regierungserklärer. Zumal dieser Tage, was die führende Berliner Regierungspartei SPD angeht: Die Botschaften etwa, die Senatschef Michael Müller (SPD) zum Konflikt rund um die Rigaer Straße aussandte, waren nicht immer ganz deckungsgleich. Erst forderte er – obwohl längst nächtens Autos brannten – von Innensenator Frank Henkel (CDU), dass die Polizei der linken Szene Gespräche zur Deeskalation anbieten solle, jedenfalls denen, die gewaltfrei seien. Dann zog Müller diese Aufforderung nach dem vorigen Krawallwochenende mit den Worten zurück, für Runde Tische sei jetzt nicht die Zeit. Punkt.

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