Berlin - Am Dienstag heißt es schon wieder Kofferpacken in Köpenick. Mathias Moritz und die Bewohner der Pohlestraße 11 verlassen ihr Haus, das erst in der Woche zuvor zum Wohnen freigegeben worden war. „Das Thema Risse gibt keine Ruhe“, sagt Moritz. Er hatte wie andere Anwohner am 31. Januar sein Haus verlassen müssen, weil es wegen einer Baugrube nebenan plötzlich als einsturzgefährdet galt. Die Berliner Zeitung hatte berichtet. Das Bezirksamt und ein Bauherr gaben sich später gegenseitig die Schuld für die Evakuierung des Wohngebiets.

Nach und nach konnten 360 Menschen in ihre Häuser zurück, mit als Letzte die Menschen aus der Pohlestraße 11. Dort schlug dann am Montag ein Mieter im Erdgeschoss Alarm und warnte die Nachbarn, die Risse in seiner Außenwohnung würden wieder größer. Der Hauseigentümer Degewo schickte für Dienstagnachmittag einen Statiker vorbei, bislang gibt es noch kein Ergebnis zur Sicherheit des Gebäudes.

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