Berlin - So wie das Bundespräsidialamt soll nun auch das Robert-Koch-Institut (RKI) eines seiner Gebäude in Berlin wegen einer anstehenden Sanierung verlassen und für Jahre in einer teuren Zwischenunterkunft einquartiert werden. Das geht aus einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an den Bundestags-Haushaltsausschuss hervor, das der Berliner Zeitung vorliegt.

In dem Schreiben heißt es, dass das Ministerium von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum Abschluss eines Mietvertrages für die Ersatzunterkunft des RKI eine Mittelzusage in Höhe von rund 57,8 Millionen Euro beantragt. Spahn ist für das RKI zuständig, weil es zum Geschäftsbereich des Gesundheitsministeriums gehört. Die Millionen für die Zwischenunterbringung sollen verteilt auf zwölf Jahre von 2022 bis 2033 zur Verfügung gestellt werden.

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