Es werde das Problem zwar nicht lösen, sagt Monika Lüke, aber es wäre ein Anfang: In Charlottenburg -Wilmersdorf, bestätigt Berlins Integrationsbeauftragte, soll demnächst die erste Notunterkunft der Hauptstadt für obdachlose Familien entstehen. Es geht vor allem um Roma-Familien, die aus Bulgarien und Rumänien kommen.

In den vergangenen Jahren, nach dem Beitritt der beiden Länder zur Europäischen Union im Jahr 2007, gab es per saldo etliche Tausend Zuzügler. Von den insgesamt 25.000 rumänischen (9000) und bulgarischen (16.000) Staatsangehörigen, die sich in Berlin aufhalten, sind nach Schätzungen der Integrationsverwaltung etwa 20.000 Roma. „Armutseinwanderung ist Bestandteil der EU“, sagt die Integrationsbeauftragte Lüke lapidar. „Wir müssen damit klarkommen.“

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