Ariane und ihr Mann Uwe Marcus Rykov: Bis auf eine kleine Ausstellung in Schönau am Königssee gibt es deutschlandweit kein Museum für Romy Schneider.
Foto:  dpa/Patrick Pleul

Berlin - Dass Ariane Rykov ein großer Romy-Schneider-Fan ist, zeigt sich auf den ersten Blick: Die Mittzwanzigerin ist ebenso zierlich, hat große, ausdrucksstarke Augen und trägt die dunklen Haare so streng zurückgebunden wie einst ihr Idol. Und sie arbeitete bereits als Schauspielerin. „Ihre Ausstrahlung war einfach so faszinierend. Gute Schauspieler gibt es viele, Romy Schneider aber lebte ihre Rollen“, begründet die junge Frau ihre Begeisterung. Seit einem Jahr ist Rykov Schlossherrin in Klein Loitz (Spree-Neiße) und baut das Gebäude zu einem Museum für Romy Schneider aus.

Bereits in ihrer Kindheit verehrte die aus der Lausitz stammende Sammlerin die 1982 in Paris gestorbene Künstlerin, die einst mit den Sissi-Filmen berühmt geworden war. „Ich habe alles gesammelt, was ich bekommen konnte, später vieles von meiner Oma geerbt und Möbel sowie Kostüme auch ersteigert“, erzählt Rykov. Seit 2010 führte sie gemeinsam mit Dieter Schleifenbaum ein Romy-Schneider-Archiv in Hamburg. „Mein Geschäftspartner hatte ein enormes Fachwissen, nachdem er nach dem Tod von Romy die Sammlung ihres Fanclubs aufgekauft hatte - darunter zahlreiche Fanpost, die sie immer selbst beantwortete.“

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