Brauchen genauso viel Platz wie Verbrenner: Elektroautos. 
Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Berlin - Die Haare wehen im Wind, was einigermaßen kühl ist am herbstlichen Abend. Aber aus viralen Gründen macht es halt Sinn, die Fenster in einem Auto herunter zu lassen, dessen Nutzung durch eine fremde Person vielleicht erst wenige Minuten zurückliegt, weil es täglich von vielen geteilt wird. Ohnehin multipliziert dieser Luftzug einen erhebenden Eindruck: So muss sich schweben anfühlen – geräuschlos und zügig. Elektroautos sind das gute Gewissen der Carsharing-Flotten, cool und der Zukunft zugewandt – auch wenn bekannt ist, dass ihre Klimabilanz durch Fertigung und Batterien alles andere als beruhigend ist.

Wie bei den Verbrenner-Leihautos mit dem Tanken, versprechen die Anbieter auch für das Aufladen an einer Ladesäule Freiminuten. Da bietet es sich an, dass der Akku zum Fahrtende ruhig mal wieder gefüllt werden könnte und um die Ecke eine Ladesäule steht. Die beiden Parkplätze davor sind allerdings besetzt – durch ein Elektroauto beim Laden und einen alten, angerosteten Mercedes. Alt heißt natürlich, dass es kein Elektroauto sein kann, das dort zum Ladevorgang steht.

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