Berlin - Seit 33 Tagen ist der rot-rot-grüne Senat im Amt, in 99 Tagen – am 19. April – läuft eine selbstgesetzte Frist aus, in der die Koalition erste Proben ihrer Arbeitsfähigkeit vorgelegt haben will. Am Dienstag beschloss der Senat sein 100-Tage-Programm, das durch die langen Koalitionsverhandlungen und die Weihnachtspause erst jetzt beginnt. Es sei wichtig, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), dass die Koalition nun ins Arbeiten komme.

So strukturiert gab es das bei früheren Landesregierungen tatsächlich nicht: Jedes der elf Ressorts konnte fünf Vorhaben anmelden, die in den kommenden drei Monaten zumindest begonnen, teils auch umgesetzt werden sollen. „Es gibt zu jedem Punkt einen Fahrplan mit klaren Schritten“, sagte Müller. Vize-Regierungschef Klaus Lederer fügte hinzu, man werde keine Ankündigungspolitik betreiben, sondern „abrechenbar“ agieren: „Wir wollen auch liefern.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.