Rouzbeh Taheri beschreibt sich als eher zurückhaltenden Menschen. „Meine Frau sagt, ich sei zu Hause manchmal geradezu wortkarg“, sagt der 45-jährige Berliner. Eigentlich keine guten Voraussetzungen für eine Karriere als Volkstribun. Aber Taheri ist auf dem Weg dorthin: Er ist Kopf einer Initiative, die in Berlin am 6. April ein aufsehenerregendes Volksbegehren startet, das in einen Volksentscheid münden könnte.

Ziel ist die Enteignung von Immobilienkonzernen mit mehr als 3000 Wohnungen. Aus Sicht Taheris treiben sie die Mieten allein aus Gewinnstreben in die Höhe. Sie sollen dafür entschädigt werden. Käme er damit durch, wäre das ein bislang nie dagewesener Markteingriff in Deutschland. Entsprechend groß ist die Aufregung.

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