Alle packen mit an, als der Vierer aus der Halle getragen und zu Wasser gelassen wird. So ein langes Ruderboot ist nicht ganz leicht, zumal, wenn es aus Holz ist wie die „Jahn“. Einer muss die Kommandos geben, heute ist es Wibke Hoeth. „Köpenick offen“, ruft sie und signalisiert damit, in welche Richtung der Rumpf gedreht werden soll: die offene Seite Richtung Köpenicker Altstadt. Wibke Hoeth und vier andere Frauen wollen eine Feierabendtour zur Rohrwall-Insel in der Dahme machen. Vier Kilometer hin, vier Kilometer zurück. Eine relativ kurze Strecke.

Die Frauen gehören zum Berliner Ruderclub Ägir an der Müggelspree in Friedrichshagen. Der Verein mit seinen 160 Mitgliedern, einer von 58 in Berlin, feiert in diesen Tagen seinen 100. Geburtstag. Es ist eine dieser Wassersportgemeinschaften, in denen Freizeitvergnügte und Leistungssportler eine Familie bilden.

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