Berlin. In Berlin sind seit 1994 rund 40 000 Russlanddeutsche aufgenommen worden. Die meisten ließen sich in den Bezirken Spandau, Tempelhof-Schöneberg, Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg nieder, die wenigsten in Charlottenburg-Wilmersdorf, Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Integration auf eine Parlamentarische Anfrage der CDU-Fraktion hervor.

Der Zuzug von Russlanddeutschen ist nach 2005 auffallend zurückgegangen. Siedelten 2003 noch 1973 von ihnen nach Berlin, waren es 2006 rund 390. Im Jahr 2011 ist die Zahl schließlich auf 89 gesunken.

Die Spätaussiedler aus den Nachfolgerepubliken der früheren Sowjetunion lebten zuvor vor allem in der Russischen Föderation und in Kasachstan. (dpa/bb)