Berlin - Die Zeit des politischen Streits beim hochsensiblen Thema der Bau- und Wohnungspolitik ist auch die Zeit der Opposition. Aus der giftigen öffentlichen Debatte über den geplanten Mietendeckel sollte sich doch Honig saugen lassen.

Also hatte die CDU am Mittwochabend zu einem Runden Tisch „Miete und Wohnen“ ins Abgeordnetenhaus geladen – und etliche Vertreter der Bau- und Wohnungswirtschaft, von Genossenschaften und Eigentümerverbänden, von großen Immobilienunternehmen, aber etwa auch von der Industrie- und Handelskammer waren gekommen. Entsprechend einsam wird sich Reiner Wild vorgekommen sein. Der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins mit seinen 170.000 Mitgliedern war einer der wenigen Vertreter der organisierten Mieterschaft.

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