Berlin - Joseph Beuys hätte seine Freude gehabt. Filzähnlicher grober Stoff hüllt Geräte ein, Holzlatten, zurückgelassene Verpackungen und Farbeimer gruppieren sich zufällig zu Stillleben, die in Ausstellungen moderner Kunst nicht auffallen würden. Das Terminal des neuen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) ist voll davon. Dazu passt, dass es wegen seines auf Stützen ruhenden Stahldachs gern mit der Neuen Nationalgalerie verglichen wird. Weil der Flughafen nun nicht schon an diesem Sonntag den Betrieb aufnimmt, sondern wegen Problemen mit der Brandschutzanlage erst am 17. März 2013, haben die Bauleute noch Zeit. Aus Wandpaneelen und Decken baumeln Strippen. „Da wird noch nachverkabelt“, erklärt Planungschef Joachim Korkhaus. Anderswo wird gemalert, gefliest und Akustikbeschichtung aufgetragen.

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