Berlin - Jetzt hat es der Senat schwarz auf weiß: Die Deutsche Bahn (DB) will die S-Bahn Berlin GmbH nicht hergeben. Das hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus mitgeteilt. Damit wird die als Plan B vorgesehene Teilausschreibung immer wahrscheinlicher. Dabei sucht der Senat ein Unternehmen, mit dem er einen neuen Vertrag für den S-Bahn-Verkehr ab Ende 2017 auf dem Ring und im Südosten Berlins abschließen kann. Dort sollen neue Züge eingesetzt werden. Doch wird das Angebot für die Fahrgäste durch Wettbewerb wirklich besser? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Ungewiss ist auch, ob es eine echte Konkurrenz geben und tatsächlich eine Privatbahn das DB-Unternehmen ablösen wird.

Im Dezember hatten Wowereit und der neue Verkehrssenator Michael Müller (SPD) damit begonnen, mit der DB über einen Kauf der S-Bahn GmbH zu verhandeln - weil die Kommunalisierungs-Fans in der SPD das so wollten. Dass diese Gespräche jetzt scheiterten, ist allerdings nicht überraschend.

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