BerlinDie Kirchen haben Ideen. Und sie haben Pläne, wie man mit den Gläubigen in Berlin (rund 970.000 Christen gibt es in der Hauptstadt) das Weihnachtsfest auf die derzeit denkbar beste Art und Weise feiern könnte. Doch verbindet sie alle auch die Gewissheit, dass in diesem Jahr wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie alles ganz anders sein wird. Vor allem der 24. Dezember und die beiden darauffolgenden Feiertage werden für die Verantwortlichen zur großen Herausforderung. Kreativität und Organisationstalent sind gefragt, um für den erwarteten Run auf die Gotteshäuser gewappnet zu sein. Und das alles im Rahmen der Vorgaben, die nach den neuen Beschlüssen der Politik wohl nicht viel anders aussehen werden als vor den neuen Beschlüssen.

Bund und Länder würden in den kommenden Tagen das Gespräch mit den Religionsgemeinschaften suchen, hieß es. Vereinbarungen für Gottesdienste und andere religiöse Zusammenkünfte wolle man dabei treffen, mit dem Ziel der Kontaktreduzierung. Grundsätzlich gelte es, religiöse Zusammenkünfte mit Großveranstaltungscharakter zu vermeiden. Was kein Leichtes sein wird. Das Bedürfnis der Menschen nach Religiosität ist über die Festtage bekanntermaßen besonders groß, noch größer vielleicht nach einem Jahr, das so düster, in vielen Fällen so beschwerlich war wie schon lange keins mehr.

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