„Die Ellenbogen ziehen nach außen, die Hände bleiben neben euch“, sagt die Trainerin, die in dem Tanzstudio und bei Partys unter ihrem Künstlernamen Amira Almaas auftritt.
Foto: Andreas Klug/Berliner Zeitung

Berlin-Kreuzberg - Die Musik hebt an, ich schließe die Augen: Da ist ein Zelt, darin liegen Männer auf Matten, in der Luft hängt süßlicher Rauch, ein Trommler schlägt auf ein Tamburin. In der Mitte steht eine Tänzerin in besticktem Bustier und Pumphose; sie dreht sich schlängelnd, schnell, immer schneller. Bei jeder Bewegung schlagen die Münzen an ihrem Kostüm aufeinander, als spielten ihre Hüften ein Instrument. Das Klirren erzeugt eine vibrierende Spannung. Ich öffne die Augen: Oh, nein! Ernüchterung. Ich stehe in einem Tanzsaal inmitten einer Gruppe Frauen, vor uns die Trainerin. „Aufwärmen, aufwärmen!“, höre ich sie rufen. Sinnlichkeit auf Sandboden? Pustekuchen!

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.