Berlin - Die Pflanzen haben ein wenig gelitten, aber sie sehen aus, wie sie aussehen sollen – nach DDR. Zwar stehen einige der hoch aufragenden Blätter etwas schief, aber was macht das schon. Die dunkelgrünen Sansevierien, die im Osten massenhaft in Büros, Hotels oder Parteieinrichtungen zu finden waren und abfällig schon mal „DDR-Pflanzen“ genannt wurden, sind an ihren angestammten Platz zurückgekehrt – ins Büro des früheren Ministers für Staatssicherheit, Erich Mielke. Dort, im 2. Stock von Haus 1 auf dem Gelände des früheren Stasi-Komplexes in Lichtenberg, stehen nun drei Sansevierien wieder am Fenster, die anderen drei neben der Eingangstür. „Die am Eingang leiden immer ein bisschen“, sagt Karin Schulz bedauernd, „jeder Besucher grabbelt sie an.“

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