Nach etlichen politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Diskussionen ist dann schließlich im April 2013 am Osthafen in Friedrichshain das von der TU Berlin überwachte und auf zwei Jahre angelegte Pilotprojekt gestartet. Mit dabei sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Stiftung Zukunft Berlin und die Berliner Wasserbetriebe. Ein Abschlussgutachten der TU Berlin bescheinigt dem System schon vor Ablauf der Frist Bestnoten.

Einen Startschuss gibt es aber immer noch nicht. „Jetzt liegt es vor allem an politischen Entscheidungen, an Finanzierungsmodellen und an den Berliner Wasserbetrieben“, sagt Steeg. Andere wären verzweifelt, Steeg bleibt sich treu und sagt es deutlich: „Die Politik muss sich endlich bewegen, klare Zeichen setzen und eine Entscheidung treffen, welche Rolle der Fluss für die Zukunft Berlins spielen soll. Es sollte doch im Interesse Berlins sein, dass das Wasser der Spree glasklar ist und nicht, dass die Kacke am Kanzleramt vorbei schwimmt.“

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