Der Käfer liegt tot auf dem Boden der Gemäldegalerie. Dunkelbraun, haarfeine Fühler, nur drei Millimeter groß. Zwischen den pompösen Altarbildern, den Madonnen, Engeln und florentinischen Landschaften fällt er kaum auf. Nur Bill Landsberger betrachtet ihn ganz genau. Er ahnt: Das winzige Insekt könnte ein böser Vorbote sein. Unter der Lupe hat er den mutmaßlichen Täter schnell identifiziert: Nicobium castaneum. Der Braune Nagekäfer. Ein südeuropäischer Verwandter des Holzwurms. Ähnlich wie dieser frisst er mit seinen Mundwerkzeugen Gänge in Holz. Gut möglich also, dass er in der Gemäldegalerie schon irgendwo Schaden angerichtet hatte. Nur, wo?

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