Auch wenn in jüngster Zeit weniger vom Geld die Rede war, wenn es um den neuen Flughafen BER ging: Sollten die Richter des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (OVG), die am Donnerstag und Freitag erneut über den Schallschutz für die Flughafenanwohner verhandeln, bei ihrer vorläufigen Rechtsprechung bleiben, wird es wieder ein ganzes Stück teurer für die Planer des Milliardenprojekts in Schönefeld.

Es geht um Kosten von bis zu 571 Millionen Euro. Diese Summe müsste die Flughafengesellschaft übernehmen, um rund 14.000 Häuser so zu dämmen, wie es der Planfeststellungsbeschluss von 2004 – also die behördliche Baugenehmigung – vorsieht. In diesem Fall von zusätzlichen Ausgaben zu sprechen, wäre allerdings nicht korrekt. Der Flughafen hat vielmehr jahrelang versucht, aus Kostengründen die Lärmschutzauflagen anders zu interpretieren.

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