Berlin - Ganz offensichtlich hat sich Jimi Blue Ochsenknecht, der jüngste Sohn von Schauspieler Uwe Ochsenknecht, nicht lange geziert. Erst Anfang März hatte sein Vater erzählt, dass er zusammen mit dem größeren Bruder Wilson Gonzalez daran arbeitet, dass auch Jimi Blue endlich nach Berlin zieht. Und schon ist der da. Er kennt sich nach anderthalb Monaten als Neu-Berliner in der Stadt allerdings noch nicht so gut aus und fährt, trotz unserer Verabredung im Café Einstein Unter den Linden, zunächst in das Einstein in der Kurfürstenstraße. Mit einer knappen halben Stunde Verspätung trifft er dann doch noch Unter den Linden ein und erfreut sich am Anblick eines Schwarzweißporträts von Johnny Depp, das dort hängt. Der fällt ihm nämlich (neben Robert De Niro) auf die Frage nach dem schauspielerischen Vorbild ein. Wir kommen über einige andere Bilder ins Gespräch, die an den Wänden des Kaffeehauses hängen, darunter Dennis Hopper und Billy Wilder, die wie das Depp-Porträt vom Fotografen Christian Schulz stammen, der auch das Bild von Jimi Blue Ochsenknecht für diesen Text gemacht hat. Das bringt den 20-Jährigen auf diesen Gedanken: „Hoffentlich hänge ich hier auch mal.“

Eine Schauspielschule besuchte er nie

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