Diesen Monat heißt es Abschiednehmen: Der Bassy Cowboy Club schließt seine Pforten, eine Instanz im Techno-freien Berliner Nachtleben, ein Ort für die Rockabilly-Szene und wohl eine der letzten wilden Spelunken in Prenzlauer Berg. Der Club war mit kurzer Unterbrechung 20 Jahre lang an der Schönhauser Allee ansässig, ein zweites Wohnzimmer für Fans von Swing, Sixties-Garagenpunk, Country und Rock’n’Roll. Doch viele Stammgäste sind weggezogen, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten konnten – und das kann nun auch der Bassy-Betreiber Tammi Torpedo nicht mehr. Er erklärt die Gegend für „tot“.

Das Bassy aber soll weiterleben. Als Club, an einem noch unbekannten anderen Ort und unter anderer Leitung – und als Erinnerung, lebendig gehalten durch Souvenirs aus dem schon jetzt legendären letzten Standort. Die kann sich nun jeder nach Hause holen. Noch bis zum 24. April läuft eine Online-Auktion mit dem gesamten Bassy-Inventar. Insgesamt 300 Objekte werden versteigert.

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