Berlin - Nach den neuen Corona-Einschränkungen warten viele Berliner noch immer auf ein kleines Weihnachtswunder. Zwar gibt es wieder einen teilweisen Lockdown, doch die Hoffnung stirbt zuletzt, dass im Dezember zumindest die Weihnachtsmärkte öffnen können. Dass es von der Politik ein deutliches Ja gibt zu diesem Teil des öffentlichen Lebens, zu diesem Ritual, zu einem Stück Normalität, zu etwas Freude in Zeiten schlechter Nachrichten. „Aber wissen Sie“, sagt Hans-Dieter Laubinger, „ein Nein wäre eigentlich auch eine gute Sache.“ Es ist ein Satz, schwer wie Beton. Denn Laubinger, 73 Jahre alt, verdient sein Geld – unter anderem – mit Weihnachtsmärkten. Alljährlich organisiert er jenen am Roten Rathaus, alljährlich kommen Zehntausende Besucher. Sie trinken Glühwein, sie essen Bratwurst, sie feiern die Adventszeit, nah beieinander, Seite an Seite. Doch in diesem Jahr ist vieles nicht mehr so, wie es vorher war.

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